Angesichts der steigenden Zahl von Sommer-Triathlons, bei denen Neoprenanzüge verboten sind, sollten Sie in einen Swimskin investieren?
Dieser Textilanzug, der über Ihrer Triathlon-Bekleidung getragen und nach dem Schwimmen ausgezogen wird, verringert den hydrodynamischen Widerstand und sorgt durch Kompression für eine Minimierung der Muskelvibrationen. Wir haben drei auf dem Schweizer Markt erhältliche Modelle getestet: den Apex Swimskin von Orca, den Synskin3 von Synergy und den Streamline Sleeveless Swimskin von Zone3.
Unsere Tests, die an zwei unterschiedlichen Schwimmerprofilen durchgeführt wurden, liefern Erkenntnisse über deren Wirksamkeit. Bei einer Gruppe durchschnittlicher Schwimmer (mit einem Tempo zwischen 1’40 und 2’00 pro 100 m) lag die Zeitersparnis bei den Swimskin Synergy“ und „Zone3“ zwischen 15 und 20 Sekunden und beim Swimskin „Orca Apex“ bei 25 Sekunden. Bei starken Schwimmern (Tempo von etwa 1’20 pro 100 m) lag die Zeitersparnis bei den Swimksin von Synergy und Zone3 zwischen 20 und 25 Sekunden und war beim Orca Apex mit 30 Sekunden etwas höher.
Was am wichtigsten ist: Die Passform
Entscheidend sind nach wie vor Größe und Passform. Ein Swimskin, der auch nur geringfügig zu groß ist, kann Falten bilden und den Wasserwiderstand erhöhen, wodurch jeglicher potenzielle Vorteil zunichte gemacht wird. Umgekehrt schneidet ein perfekt sitzender Schwimmanzug – selbst von einer weniger renommierten Marke – oft besser ab als ein schlecht ausgewähltes High-End-Modell.
Letztendlich berichteten die Schwimmer, die unsere Schwimmanzüge getestet haben, von mehr Komfort im Wasser, einem geschmeidigeren Gleiten und mehr Freude am Schwimmen.
Die folgende Tabelle fasst die Ergebnisse unserer Tests zusammen.



